NExTwerkstatt: Digitale Projekte

Wir machen umsetzbare Vorschläge zum Abbau von Projekthindernissen und zur Verbesserung digitaler Projekte in der Verwaltung.

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NExT e.V. zeigt die Bürokratiefallen auf, die die Digitalisierung verhindern – und du kannst mitmachen!

„Digitaler Aufbruch“, damit beginnt der Koalitionsvertrag der Regierungsfraktionen direkt nach der Präambel. Aber warum war Deutschland über viele Jahre so rückwärtsgewandt? Hat bislang keiner die Digitalisierung gewollt?

Oder liegt es daran, dass Initiativen für Digitalisierungsprojekte schnell zur behördenweiten Diskussion um Sicherheit, Datenschutz, Wirtschaftlichkeit und Beteiligungsbedarfe mutieren? Eingefordert werden dann keine Ergebnisse, sondern Pläne, Konzepte und Vereinbarungen. Viel Zeit vergeht und viele gute Ideen müssen gestrichen werden, bis sich die chronisch überlastete IT an der „agilen“ Umsetzung versuchen darf. Allzu oft werden die „nicht-funktionalen Vorgaben" die größten Projektrisiken in der Verwaltung. 

Doch muss das so sein? Zu selten diskutiert wird die Frage, welche rechtlichen Vorgaben überholt, obsolet oder längst kontraproduktiv für das vor langer Zeit gut gemeinte Ziel sind. Neue Gesetze zu schaffen ist immer öffentlichkeitswirksamer, als alte Gesetze zu revidieren. Dazu kommt auch ein Silo mit starken Mauern: Digitalisierer denken zu selten daran, dass Gesetze veränderbar sind. Und die Juristen, die Erfahrung mit dem Ändern von Gesetzen haben, sehen nicht, wo die Probleme entstehen. 

In der NExTwerkstatt „Digitale Projekte“ wollen wir hier ansetzen: Wir sammeln alle nicht-technischen Digitalisierungshürden und die dahinterstehenden Gesetze und Vorgaben und sortieren sie nach Wirkung und Nebenwirkungen. Ausgehend von unseren Erfahrungen beschreiben wir die Probleme und sammeln kreative und umsetzbare Verbesserungsvorschläge. Der Staat soll nicht gleichzeitig Gas geben und auf der Bremse stehen.

💭 Hier ist eure und Ihre Mithilfegefragt: Jeder kann sich ein oder mehrere „Hürden“ aussuchen und beitragen: 

  • Vorgaben beschreiben, objektiv mit den Auswirkungen in der Verwaltungsrealität,
  • die Gesetze und deren Ziele recherchieren,
  • realistische Vorschläge zur Verbesserung ausdenken,
  • konkrete Beispiele nennen (ohne dass ein Bezug auf die Behörde möglich ist),
  • auch wichtig: gegenlesen, ergänzen, kommentieren.

Bislang haben wir 20 Themenfelder, wie Datenschutz, IT-Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zusammen. Für einen guten Katalog ist jetzt weitere Mitarbeit gefragt.

❗️Wichtig: Wer mitmachen will, muss bis Sommer 2022 aktiv an der Werkstattteilnehmen, mindestens ein paar Stunden im Monat. Das resultierende „Werkstück“ soll in der aktuellen Stimmung auf vielen Ebenen eine wertvolle Quelle für die politische Arbeit werden und kann wirklich etwas verändern. 

  

📣 Wie geht es weiter?

Alle Arbeit organisieren wir über den E-Mail-Verteiler der Werkstatt „Digitale Projekte“. Meldet euch bei Interesse also bitte mit eurer Behörden-Emailadresse kurz hier an, dann seid ihr bei allem dabei: ws-digitaleprojekte-REQUEST@verteiler.next-netz.de.

Im Sommer 2022 ist die Veröffentlichung vorgesehen. Das Projekt beginnt mit dem Kick-Off: Dienstag, den 15.03.2022 um 17 Uhr über Zoom. Merkt euch den Termin bei Interesse schon einmal vor! Die dezentrale Arbeit am Dokument wird über SharePoint (NExT-Instanz von MS Office) organisiert. Alle Ergebnisse werden wir auch über die Werkstatt-Mailingliste austauschen.

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